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Autsch – Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Oh wir alle kennen das Gefühl nach einem langen Tag in der Sonne, die Haut spannt und leuchtet rot, es tut weh und trägt den Namen Sonnenbrand!

Was genau ist ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist eine durch UV-Licht hervorgerufene Verbrennung, ausgelöst durch einen zu langen Aufenthalt in der Sonne. In etwas drastischeren Worten ausgedrückt ist ein Sonnenbrand meist eine Verbrennung ersten oder sogar zweiten Grades. In Folge entstehen Hautschäden. Diese beginnt zu röten, schmerzen und teilweise auch zu jucken. Bei wirklich schwereren Verbrennungen können sich sogar Blasen bilden. Heilt der Sonnenbrand ab, löst sich meistens die oberste Hautschicht. Das ist alles weder angenehm noch hübsch anzusehen. Tatsache ist, dass die Beschwerden nicht unmittelbar nach dem Sonnenbad auftreten müssen. Es können schon ein paar Stunden vergehen, ehe man merkt: Autsch – mir tut was weh!
In Folge müssen wir uns fragen, welche Mittel bei Sonnenbrand helfen und vor allem wie wir Sonnenbrand vermeiden können.

Wir sagen dem Sonnenbrand den Kampf an!

Raus aus der Sonne:

Wenn Sie einen Sonnenbrand haben, so heißt es: Sonnenverbot für die nächsten Tage! Legen Sie sich maximal in den Schatten und bedecken Sie die betroffenen Hautstellen gut.

Apotheke:

Ärzte empfehlen, beim Entdecken eines Sonnenbrands 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure einzunehmen. Das bremst die Botenstoffe aus, die die Entzündung auslösen. Eine weitere Empfehlung bei schlimmen Verbrennungen sind Brandwunden- oder Hydrocortisongele, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt.

After-Sun-Produkte:

Um die strapazierte Haut zu kühlen empfehlen wir Ihnen spezielle After-Sun Produkte zu verwenden. Diese kühlen, spenden Feuchtigkeit und regen den Regenerationsprozess der Haut an. Ein beliebter Inhaltsstoff ist Aloe Vera: Es wirkt feuchtigkeitsspendend, beruhigend und fördert das Wachstum neuer Zellen. Achtung: Unsere normalen Pflegecremens sind oft zu fett und reichhaltig. Sie können zu einem Hitzestau führen und machen den Sonnenbrand nur schlimmer.

Löschwasser:

Wer einen Sonnenbrand hat, muss viel trinken. Das kurbelt nicht nur den Regenerationsprozess der Haut an, zusätzlich können Sie so den Flüssigkeitsverlust wieder wettmachen und Ihren Kreislauf ankurbeln. Auch Wasser in Form eines Sprays kann die Spannungsgefühle der verbrannten Haut lindern. Thermalwassersprays aus der Apotheke kühlen angenehm und wirken zusätzlich entzündungshemmend.

Stay cool:

Kalte Umschläge können helfen die Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu hemmen. Am besten Sie verwenden hierfür ein Leinen- oder Baumwolltuch und tränken es in kaltes Wasser. Achtung: Halten Sie Abstand von Coolpacks und Eiswürfeln, diese können die Haut richtig gefrieren lassen und richten somit nur noch mehr Schaden an. Topfen (Quark) gilt als altes Hausmittel bei Sonnenbrand, ist aber nicht unbedingt zu empfehlen. Er versorgt zwar die Haut mit Feuchtigkeit, hat jedoch keine entzündungshemmende Wirkung. Wechseln Sie lieber zu Aloe Vera und Kamille.

Wir beugen vor!

Denn mit dem richtigen Verhalten und vor allem richtigen Sonnenschutz kommt es erst gar nicht so weit.

Sonnencreme:

Wir empfehlen immer genug Sonnencreme mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor auf die Haut auftragen. Achten Sie bei Kauf darauf, dass die Creme/Lotion vor UV-A und vor UV-B Strahlen schützt. Sparen Sie nicht beim Auftragen der Cremes, sie verlieren über einen gewissen Zeitraum an Schutzwirkung. Es macht also durchaus Sinne sich jedes Jahr eine neue Creme zu kaufen. Wichtig ist, denn Sonnenschutz ca 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufzutragen, damit er richtig einwirken kann. Wichtig: Kinder benötigen Sonnencreme mit einem höheren Sonnenschutzfaktor! Es zahlt sich aus im Drogeriefachmarkt oder Apotheke beraten zu lassen.

Kleidung:

Scheint die Sonne besonders stark, so empfehlen wir dringend eine Kopfbedeckung zu tragen. Das sieht nicht nur chic aus, sondern schützt Sie auch! Ebenfalls macht es Sinn ein T-Shirt zu tragen, manche gehen damit sogar ins Wasser um die Haut weiter zu schützen. Besonders wichtig ist es aber auch die Auge zu schützen: Also unbedingt eine Sonnenbrille mit UV-Schutz zu tragen. Fragen Sie beim Kauf immer nach, ob dieser vorhanden ist.

Mittagspause:

Gönnen Sie Ihrem Körper unbedingt auch beim Sonnenbaden eine Mittagspause. Zwischen 11 und 14 Uhr scheint die Sonne besonders stark. Meiden Sie in dieser Zeit die Sonne! Auch in den Stunden davor und danach lässt es sich gemütlich sonnen.
Tipp: Suchen Sie sich auch im Freibad oder Garten ein Schattenplätzchen: Keine Sorge, Sie werden auch im Schatten braun, etwas langsamer dafür Hautschonender!

Trinken:

Unser Organismus benötigt viel Flüssigkeit um gut arbeiten zu können. Also helfen wir ihm und trinken viel Wasser oder ungesüßten Tee.

Medikamente:

Wenn Sie Medikamente nehmen und sich ausgiebig sonnen wollen, so fragen Sie besser Ihren Arzt oder Apotheker. Durch die Einnahme mancher Medikamente wird nämlich die Lichtempfindlichkeit erhöht.

Wichtig:

Erleiden Babys und kleine Kinder einen Sonnenbrand, so sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen! Sie selbst sollten ebenfalls zum Arzt, wenn die Beschwerden lange anhalten und die Blasen sehr stark ausgeprägt sind und Ihnen anhaltend übel ist.

Dieser Text stammt von unserem Partnerhändler b-intense® Infrarotkabinen

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1 Kommentar

  • Antworten Claudia 19. Juli 2015 von 16:35

    Ich arbeite bei der Rettung und habe diesen Sommer schon viele Einsätze aufgrund der starken Sonneneinstrahlung erlebt. Die Stärke der Sonne wird leider oftmals unterschätzt, Sonnenbränden unterschiedlichen Grades sind die Folge. Aber auch mit einem Sonnenstich ist nicht zu spaßen – im Ernstfall können sogar Schädigungen im Gehirn zurückbleiben. Deshalb plädiere ich auch für das Prinzip: Starke, direkte Sonnenstrahlen (besonders zu Mittag) möglichst meiden, Kopfbedeckung tragen, viel trinken und möglichst im Schatten bleiben. Vorbeugung ist besser als später die Nachsicht haben!

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