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Wellness

Sauna vs Infrarot

Was ist der Unterschied zwischen Infrarotkabine und Sauna?

Besonders in der kalten Jahreszeit steigt unser Bedürfnis nach Wärme. Mit einer Sauna oder einer Infrarotkabine kann man sich diese nun leicht nach Hause holen. Tatsächlich ist es so, dass immer mehr Menschen ganzjährig von Sauna und Infrarotkabine Gebrauch machen. Wärme tut unserem Körper gut, steigert das Wohlbefinden. Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen Sauna und Infrarot?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Erwärmung.

Sauna – viel mehr als heiße Luft

Unter einer Sauna versteht man das Schwitzen mit durchschnittlichen Temperaturen von 60°C bis 100°C Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist dabei extrem trocken. Der Körper schwitzt in der Sauna als Reaktion auf die hohe Raumtemperatur (=Konvektion). Die Erwärmung erfolgt durch Konvektion aus der Luft und durch Abstrahlung von langwelligem Infrarot-C durch den Saunaofen.

Eine Sauna trainiert durch Wärme den Organismus. Wer regelmäßig (1x pro Woche, das ganze Jahr über) in die Sauna geht, gönnt seinem Körper einen Trainingseffekt, den schon fast an eine leichte sportliche Aktivität erinnert. Der kontinuierliche Wechsel zwischen Kalt und Warm unterstützt Gesundheit und Wohlbefinden. Die Hitze in der Sauna stimuliert das vegetative Nervensystem. In der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße durch das Kaltwasser. Es kommt zu einer starken Durchblutung der Blutgefäße und der Muskulatur. So macht uns die Sauna fitter und stärkt das Immunsystem.

Infrarot – Wärme von Innen

Wegen ihres wärmenden und wohltuenden Effekts, wird Infrarotstrahlung oft auch als „Wärmestrahlung“ bezeichnet. Infrarotstrahlung überträgt Wärme berührungslos auf die Haut. Umgangssprachlich werden Infrarotkabinen auch als Wärmekabinen bezeichnet.

In einer Infrarotkabine erfolgt die Erwärmung durch die Infrarotstrahlung. Diese Infrarot-Wärmestrahlung wird über den Front- und Rückenstrahler sanft ins Körperinnere transportiert. So entsteht die sogenannte Tiefenwärme. Der Körper beginnt von „innen“ nach „außen“ zu schwitzen. Somit sind Infrarotanwendungen Kreislauf schonender als Saunagänge und sind auch für Kinder und ältere Personen bestens geeignet.

Infrarotwärme fördert Wohlbefinden, Entspannung und Gesundheit. Sie wirkt beruhigend und regenerierend, regt die Durchblutung und in weiterer Folge die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung an, verringert Verspannungen, kann Schmerzen lindern (z.B. an Rücken und Gelenken) und sich positiv bei Asthma oder auch bei Bluthochdruck sowie auf das Hautbild auswirken. Regelmäßige Anwendungen können bei der Gewichtsabnahme unterstützen. Ein Aufenthalt in der Kabine entspricht in seiner Wirkung einem leichten Herz-Kreislauf-Ausdauertraining.

Unterschiede auf einen Blick:

  Sauna Infrarot
Art der Erwärmung: Schwitzen durch erwärmte Raumtemperatur Durchwärmung von „Innen nach außen“
Wirkung: Durch das starke Schwitzen wird die Haut gereinigt und Schadstoffe über die Haut ausgespült. Eine regelmäßige Nutzung stärkt die Abwehrkräfte. Zusätzlich ist die Abwechslung zwischen Warum und Kalt gut für unseren Körper. Der Wechsel von Erwärmung und Abkühlung trainiert unseren Kreislauf. Die Infrarotstrahlung dringt in die Haut ein und erwärmt so unser Blut. So wird die Durchblutung erhöht und löst in Folge Verspannungen und Schmerzen im Nacken/Rückenbereich. Zusätzlich wird die Entschlackung des Körpers von Giftstoffen angeregt.
Temperatur: 70°-100°C, der Saunaofen ist hier maßgeblich für die Erhitzung der Sauna verantwortlich. Die Luft wird langsam und minimal aufgewärmt. Bei rund 30° – 35°C kommt es zu:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Lösung von Verspannungen
  • Reduktion von Stress
Vorheizzeit: Ja bei Vollspektrumstrahler nicht, ansonsten wenige Minuten
Regulierbarkeit der Temperatur: Ja Nein
Dauer: Der Besuch in der Sauna ist meist ein längeres Ritual. Saunagang, Abkühlung, Ruhephase. 3 Saunagänge werden empfohlen. 10-30 Minuten, Durch das vermehrte Schweißvolumen ist diese relativ kurze Zeit optimal.
Zielgruppe: Für Saunaliebhaber. Im Zweifel mit Arzt rücksprechen. Da die Sitzung in der Infrarotkabine sehr kreislaufschonend ist, ist sie in der Regel für Alt und Jung geeignet. Im Zweifel mit Arzt rücksprechen.
Stromanschluss: meist Starkstrom, 400 Volt Haushaltsstrom, 230 Volt
Verbrauch: ca. 7,5 kW pro Stunde ca. 1,5 kW pro Stunde

Für was Sie sich privat entscheiden, hängt von Ihrer Vorliebe ab. Wir haben die besten Saunas und Infrarotkabinen für Sie im Sortiment.

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